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Durch meinen Beruf als Reiseleiter hatte ich das Glück, bereits viele faszinierende Orte dieser Welt kennenzulernen – die Gastfreundschaft Asiens, die endlosen Himmel Afrikas oder die überwältigenden Landschaften Patagoniens. Doch dieses ruhige, beinahe entschleunigende Glücksgefühl, das Bhutan als Reiseland vermittelt, lässt sich nur schwer in Worte fassen.

Eingebettet zwischen den asiatischen Riesen China und Indien liegt Bhutan – ein kleines Königreich, das sich gut verborgen in den Tälern und Bergketten des östlichen Himalayas befindet. Seine abgeschiedene Lage hat dazu beigetragen, dass das Land bis heute viele seiner Traditionen, kulturellen Schätze und spirituellen Werte bewahren konnte.

International bekannt wurde Bhutan vor allem als das „Land des Bruttonationalglücks“. Hier gilt Wohlstand nicht allein als Frage des wirtschaftlichen Wachstums, sondern auch von Lebensqualität, kultureller Identität, Umweltschutz und innerer Zufriedenheit.

Bhutan ist etwa so groß wie die Schweiz, zählt jedoch kaum mehr Einwohner als eine einzige europäische Großstadt. Vielleicht ist es genau diese Weite, die dem Land etwas Unaufgeregtes verleiht.

Mit rund 2.320 Metern über dem Meeresspiegel liegt die Hauptstadt Thimphu etwa auf derselben Höhe wie Mexiko-Stadt. Doch dort enden die Gemeinsamkeiten auch schon. Thimphu zählt gerade einmal rund 80.000 Einwohner und ist die einzige Hauptstadt der Welt ohne Verkehrsampeln.

Thimphu zählt gerade einmal rund 80.000 Einwohner und ist die einzige Hauptstadt der Welt, die bis heute ohne Verkehrsampeln auskommt. Doch das ist längst nicht die einzige Besonderheit des kleinen Himalaya-Königreichs.

Bhutan hat sich viele seiner Traditionen und Werte bewahrt. Fernsehen wurde erst zur Jahrtausendwende eingeführt, die Mehrheit der Bevölkerung folgt dem Vajrayana-Buddhismus, und das Rauchen in der Öffentlichkeit ist verboten. Zigaretten werden im Land nicht frei verkauft und unterliegen strengen Vorschriften.

Besonders beeindruckend ist jedoch der Umgang mit der Natur. Mehr als 70 Prozent der Landesfläche sind von Wäldern bedeckt. Ihr Schutz ist sogar in der Verfassung verankert, die vorschreibt, dass mindestens 60 Prozent Bhutans dauerhaft bewaldet bleiben müssen. So zählt Bhutan heute zu den wenigen Ländern der Welt, die mehr Kohlendioxid binden als sie ausstoßen.

Wer nach Bhutan reist, entdeckt nicht nur spektakuläre Landschaften, sondern auch ein Land, das in vielerlei Hinsicht bewusst einen eigenen Weg gegangen ist.

Zu guter Letzt hat Bhutan einen weiteren, weltweit nahezu einzigartigen Weg gewählt, um seine Kultur, Natur und Lebensweise zu bewahren: Das Königreich setzt bewusst auf einen hochwertigen und nachhaltigen Tourismus statt auf große Besucherzahlen. Deshalb wird von internationalen Gästen eine tägliche Nachhaltigkeitsabgabe (Sustainable Development Fee) erhoben, deren Einnahmen unter anderem in Bildung, Gesundheitswesen, Infrastruktur und den Schutz der einzigartigen Umwelt des Landes fließen.

Diese Politik hat dazu beigetragen, dass Bhutan bis heute viele seiner Traditionen, seine ursprünglichen Landschaften und seine besondere Atmosphäre bewahren konnte. Wer hierher reist, erlebt kein Reiseziel des Massentourismus, sondern ein Land, das seine Türen mit Bedacht öffnet und seine Gäste herzlich willkommen heißt.

Und genau das macht Bhutan so besonders.

Wenn auch Sie davon träumen, das Land des Bruttonationalglücks zu entdecken, stehen wir Ihnen gerne mit unserer Erfahrung, unserem Netzwerk vor Ort und vielen persönlichen Tipps zur Seite. Wir helfen Ihnen dabei, Bhutan nicht nur zu bereisen, sondern wirklich kennenzulernen.

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